Jedes Jahr kommen sie nach Rheinhessen – auf den Spuren ihrer Vorfahren: die Verwandten der Guntersblumerinnen und Guntersblumer, die ihre Heimat verlassen haben oder ermordet wurden – weil sie Juden waren. Aus „aller Welt“ reisen die Nachfahren nach Guntersblum – aus Amerika, aus Israel, um durch die Straßen zu gehen, in denen ihre Lieben gespielt haben, die Häuser zu sehen, in denen sie lebten, die Synagoge, in der sie beteten, und an den Gräbern derer zu gedenken, die hier noch in Frieden heimgehen durften. Diesen Besuchern und den Guntersblumern ist das neue Buch von Herrn Pfarrer i.R. Dieter Michaelis gewidmet, das die Geschichte der jüdischen Gemeinde des Dorfs erzählt: von ihren Anfängen im 16. Jahrhundert über den Nationalsozialismus bis hin zu heutigen Formen des Gedenkens, etwa durch Stolpersteine oder Vortragsveranstaltungen.

 


 

Die reich bebilderte „Geschichte der Jüdischen Gemeinde Guntersblum“ ist für 19,80 € erhältlich zu den jeweiligen Öffnungszeiten im Guntersblumer Museum im Kellerweg, im Rathausbüro der Ortsgemeinde Guntersblum, im „Lädchen“ von Christine Scholz in der Hauptstraße 55, sowie überall im Buchhandel (ISBN: 978-3-86573-765-6).

 


siehe auch Artikel AZ, Landskrone vom 26. August 2014 - hier klicken
siehe auch Artikel AZ, Landskrone vom 22. Oktober 2014 - hier klicken
siehe auch Artikel AZ, Landskrone vom 18. November 2014 - hier klicken

 

 

 

 

   
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